Sie sind hier: Berichte Durch den Monsun  
 BERICHTE
Abschlussbericht
Independence Day und letzter Schultag
Mayapur und Jaipur
Geschichten aus der Schule
TEDx Kundapur und Hochzeit
Nordindien-Trip, Teil 3
Nordindien-Trip, Teil 2
Nordindien-Trip, Teil 1
Letzter Schultag vor den Ferien
Bombay
Neues Zimmer-Neues Fahrrad-Neue Art zu Feiern
Ravi lernt seine indische Familie kennen
Schulausflug
Ein typischer Tag (3 Monatsbericht)
Wie lebt man eigentlich in...
Südindien-Trip
Tent School und Faber-Castell Kinderfonds
Die erste Woche im Projekt
Orientation Week
Durch den Monsun
Anreise
1 Woche bis Abflug
Vorbereitung in Deutschland

DURCH DEN MONSUN
 

Guten Morgen Deutschland,

Hier regnets noch ordentlich, da wir gerade den letzten Monat des Monsuns haben.

Jetzt aber zu meiner Gastfamilie, Kundapur und dem Ort an dem ich lebe: Tallur, ein kleiner Ort zehn Busminuten von Kundapur entfernt.

Meine Gastschwester holte mich und Thomas vom FSL Büro ab und dann fuhren wir, in eine kleine Riksha gezwängt, nach Tallur.
Die Gastfamilie besteht aus 8-10 Familienmitgliedern, einige sind gerade in den Arabischen Emiraten arbeiten. Ich habe zwei Gastschwestern, Delita (21) und Deesha (14), es gibt noch zwei Cousins und die Großmutter wohnt auch hier... Das Haus liegt neben einem Reisfeld von Kokosnusspalmen umringt. Wir haben neben Hühnern, Hunden, Katzen, einer Kuh, Fischen, und wilden Affen auch einen Papagei der Micki heißt. Hier ist also immer was los, und die Hunde bellen einen manchmal nachts in den Schlaf. Später nochmal mehr zu den Familienverhältnissen. Ich muss da auch erstmal genau durchblicken : )

In Tallur, dem Ort an dem wir jetzt wohnen, gibt es neben einem Busstop, einer Kirche und Schule sowie den diversen kleinen Läden nicht viel, aber bis jetzt wird einem nicht langweilig. Wir waren bis jetzt schon am Meer und haben mit Robert, einem der Onkel, eine Motorradspritztour durch die Backwaters gemacht. Da unsere Familie sehr religiös ist (Römisch-Katholisch) waren wir auch am Sonntag in der Dorfkirche.

Am Montag beginnt jetzt die Orientierungswoche und ich hoffe dann noch mehr die lokale Sprache Kannada zu lernen. Bis jetzt haben Thomas und ich die wichtigsten Schlagwörter schon halbwegs verstanden, aber die Kommunikation findet oft noch mit Händen und Füßen, sowie bruchstückhaftem Englisch statt.

Soviel erstmal zur Lage hier. Wenn die Orientation Week zu Ende ist, versuche ich mich wieder zu melden.
Cheers Ravi